Fünf Jahre, bevor die Gruppe sich mit Urban Hymns etablierte, verlieh das erste komplette Album von The Verve, A Storm in Heaven, einen ungeheuren Einblick in die Fähigkeiten der Band, ihr Publikum zu hypnotisieren. Hypnotischer Gesang dank Sänger Richard Ashcroft und ein mehrschichtiges, von der Band gewobenes musikalisches Gewebe sorgten für ein unglaubliches, unvergessliches Album.
Nicht als Hintergrundmusik geeignet, sondern am besten zum Zuhören als Soundtrack für eine Samstagnacht voller Kerzen und Räucherstäbchen. Vielleicht die beste Leistung der Band bis zum heutigen Tage.
--Denise Sheppard
Allmusic.com-Rezension:
Während die zukünftigen Verve-Meisterwerke A Northern Soul und Urban Hymns mit deutlichen Songstrukturen aufwarteten (jedenfalls zum größten Teil) und sofort eingängige Verse und Refrains boten, basierte das Debütalbum der Gruppe, A Storm in Heaven, im Jahre 1993 auf schimmernden, ausgedehnten psychedelischen Passagen.
Wenn man heute zurückblickt, war dies eine interessante und einzigartige musikalische Richtung, da damals angstbesessene Bands aus Seattle (und ihre vielen Nachahmer) gerade in waren. Während ein paar Songs bereits Verves zukünftige Vorliebe für die Komposition von Pop-Edelsteinen ahnen lassen ("Make It Till Monday," "Blue," "Butterfly"), sind viele der längeren Stücke genauso stark, vor allem das beste Stück auf dem Album, das bewegend schöne "Already There." Außerdem gab’s da noch den Weltallrocker "Star Sail" als Einführung in das Album, die veränderliche Stimmung in "Slide Away," das schimmernde "Beautiful Mind," und das düstere letzte Stück, "See You in the Next One (Have a Good Time)."
Als gutes erstes Album stellte sich A Storm in Heaven als die wichtige Verbindung zwischen den ausführlichen früheren Werken der Verve (die EP mit gleichem Titel des Jahres 1992) und ihren späteren weltweiten Pophits heraus. ~ Greg Prato